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Vela Atlas

STACKIT im Konfigurator: Cloud aus Deutschland

Ab sofort kannst du im Vela-Atlas-Konfigurator STACKIT als Cloud wählen, neben Google Cloud, AWS und Scaleway. Du klickst einen Provider an, den Rest baut Vela Atlas: ein vollständiges, lauffähiges Projekt mit Cluster, Datenbank, Registry, Terraform und CI/CD. Mit STACKIT steht dieses Fundament jetzt auch auf einer Cloud aus Deutschland.

Wer hinter STACKIT steht

STACKIT ist die Cloud von Schwarz Digits, dem IT- und Digitalarm der Schwarz Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören. Die Rechenzentren stehen in Deutschland, und der Betreiber ist ein deutsches Unternehmen. Für Teams, die Datensouveränität nicht nur als Standortfrage verstehen, sondern auch als Frage der Eigentümerstruktur, ist das ein Unterschied zu einer US-Cloud mit europäischer Region.

Der praktische Effekt: Deine Daten unterstehen europäischem Recht und liegen außerhalb der Reichweite des US CLOUD Act. Das ist in Ausschreibungen und in regulierten Branchen zunehmend kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung.

Was du bei STACKIT über Vela Atlas bekommst

Wählst du STACKIT im Konfigurator, liefert Vela Atlas dein Projekt mit:

  • SKE, die STACKIT Kubernetes Engine, als managed Cluster
  • Managed PostgreSQL Flex für deine Datenbank
  • Container Registry für deine Images
  • Ingress über eine reservierte öffentliche IP, gebunden an ingress-nginx
  • Terraform-Module und eine GitHub-Actions-Pipeline, die auf STACKIT zugeschnitten sind

Der Terraform-State liegt im Object Storage von STACKIT, der S3-kompatibel angesprochen wird. Du brauchst also keinen fremden Backend-Provider, nur um deinen State abzulegen.

Der Unterschied bei der Authentifizierung

Wie bei Scaleway steckt der auffälligste Unterschied zu GCP und AWS in der Authentifizierung. STACKIT bietet für GitHub Actions keine OIDC-Federation, wie sie GCP und AWS für kurzlebige Tokens nutzen. Die Pipeline authentifiziert sich stattdessen mit einem Service-Account-Token, das du als GitHub Actions Secret hinterlegst.

Das Token ist langlebig und hat eine feste Laufzeit. Du solltest es also rotieren, bevor es abläuft, sonst steht deine Pipeline. Das Init-Script legt den Service-Account an und gibt dir das Token aus, und wie du es rotierst, steht Schritt für Schritt in deinem gelieferten Handbuch.

Ein zweiter Punkt betrifft die Datenbank. Managed PostgreSQL Flex wird nicht über ein privates Netzwerk erreichbar gemacht, sondern über eine Allowlist. Vela Atlas trägt dort die ausgehenden IP-Bereiche deines Clusters ein, damit deine Services die Datenbank erreichen und sonst niemand.

Wann ein Hyperscaler trotzdem passt

Wenn du maximale Service-Breite brauchst oder ein bestimmtes Spezialprodukt, sind AWS und GCP breiter aufgestellt. STACKIT ist auf die Bausteine fokussiert, die die meisten Projekte tatsächlich brauchen. Für einen typischen Stack aus Kubernetes, PostgreSQL und Container Registry reicht das, und genau diesen Stack liefert Vela Atlas.

Weil der Provider bei uns eine Konfigurationssache ist, kostet dich die Entscheidung keinen Umbau. Du wählst beim nächsten Projekt eine andere Cloud und bekommst dieselbe Struktur.

Fazit

Mit STACKIT hast du jetzt eine zweite europäische Option im Konfigurator, und mit ihr eine Cloud, die in Deutschland betrieben wird und einem deutschen Unternehmen gehört. Aufgesetzt ist dein Projekt in derselben Zeit wie bei jedem anderen Provider. Vela Atlas liefert das Fundament, du entscheidest, wo es steht.

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