Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für das digitale B2B-Produkt „Vela Atlas“
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle über unsere Webseite geschlossenen Verträge zwischen uns, der Müller Fullstack Engineering GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Müller, Pappelallee 78/79, 10437 Berlin, E-Mail: contact@velaatlas.com, Telefon: +49 176 80314089 (nachfolgend „Anbieter“) und den Kunden (nachfolgend „Kunde“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
(3) Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, wenn der Anbieter der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) Vertragsgegenstand ist die einmalige Lieferung eines konfigurierten, automatisiert erzeugten Quellcode-Bausatzes für eine produktionsreife Cloud-Infrastruktur.
(2) Der Kunde stellt sich seine Wunsch-Architektur im Konfigurator auf der Webseite des Anbieters zusammen und gibt seine Cloud-Account-Daten ein. Wenige Stunden nach der Bestellung erhält der Kunde fertige Repositories und Infrastruktur in seinem eigenen GitHub- und Cloud-Account.
(3) Der Kunde erhält je nach Konfiguration folgende Leistungen:
- Spring-Boot-Microservices: Zwischen 1 und 5 Microservices, die vollständig codiert, dokumentiert und getestet sind.
- Optional Angular-Frontend: Ein eigener Service mit Material Design, Routing und Auth-Scaffolding.
- Optional PostgreSQL-Datenbank-Setup: Automatische Schema-Migration mit Liquibase oder Flyway.
- Optional Spring Cloud Config Server: Zentrale Konfigurationsverwaltung.
- Helm-Charts pro Stage: Für Entwicklungs-, Staging- und Produktionsumgebungen, je nach gewählter Konfiguration.
- Terraform-Module: Für Google Cloud Platform (GCP) (GKE, Cloud SQL, Artifact Registry, Workload Identity) oder Amazon Web Services (AWS) (EKS, RDS, ECR, IAM-Rollen).
- CI/CD-Pipelines: GitHub-Actions-Workflows für kontinuierliche Integration und kontinuierliches Deployment.
- Personalisiertes PDF-Handbuch: In Deutsch, Englisch oder Spanisch.
(4) Die Lieferung erfolgt wahlweise als Direkt-Push in den GitHub-Account des Kunden oder als ZIP-Download für manuelles Hochladen.
(5) Die Konfigurations-Optionen umfassen:
- Cloud Provider: Google Cloud Platform (GCP) oder Amazon Web Services (AWS) — mindestens eine, eine im Grundpreis inklusive.
- Frontend: Angular (optional).
- Konfigurationsserver: Spring Cloud Config Server (optional).
- Datenbank: PostgreSQL pro Service (optional).
- Migrations-Tool: Liquibase oder Flyway.
- Deployment Stages: Entwicklungs-, Staging- oder Produktionsumgebungen — mindestens eine, eine im Grundpreis inklusive.
- Repository-Struktur: Monorepo oder Split (jeder Service eigenes Repo).
- Branching-Strategie: Multi-Branch oder Single-Branch.
- Anzahl Backend-Services: 1 bis 5.
(6) Die Leistung wird einmalig erbracht. Es handelt sich nicht um ein Abonnement, SaaS oder Hosting durch den Anbieter. Der Kunde betreibt das gelieferte System ausschließlich auf seinem eigenen Cloud-Account und in seinem eigenen GitHub-Account.
(7) Der generierte Code enthält Open-Source-Komponenten (Spring Boot, Angular, PostgreSQL u. a.) mit eigenen Lizenzen. Die Einhaltung der Lizenzbedingungen liegt in der Verantwortung des Kunden.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Präsentation und Bewerbung des Produktes auf der Webseite stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags dar.
(2) Der Kaufprozess ist in mehrere Schritte unterteilt:
- Auf der Produktseite wählt der Kunde den Cloud Provider (GCP oder AWS), optionale Bausteine (Frontend, DB, Config Server), Migrations-Tool, Stages, Repository-Struktur, Branching und die Anzahl der Services.
- Der Kunde gibt im Checkout-Prozess folgende Informationen an: Firma, Vor-/Nachname, Anschrift, Land, E-Mail, Telefon, USt-IdNr. (Pflicht für EU-Kunden außerhalb DE) oder Kleinunternehmer-Bestätigung (DE). Es erfolgt eine Live-Validierung der USt-IdNr. gegen VIES. Mit dem Absenden der Bestellung durch Anklicken des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde eine rechtsverbindliche Bestellung ab.
- Nach erfolgreicher Bezahlung erhält die Bestellung den internen Status „wartet auf Kundendaten“ und der Kunde bekommt eine E-Mail mit Link zum Auftragsdaten-Formular.
- Der Kunde gibt seine technischen Daten ein, wie App-Name, GitHub Repo Owner, GitHub Personal Access Token, Backend-Service-Namen, optional GCP Project-ID, Project-Number, Region, Bootstrap-Token, optional AWS Account-ID, Region, Bootstrap-Token, und optional eigene Domain (Hostname). Diese Tokens werden verschlüsselt an die Build-Pipeline (GitHub Actions) übergeben.
- Die Build-Pipeline empfängt die Konfiguration und Tokens, generiert die personalisierten Repositories aus Templates, erstellt die Repositories direkt im GitHub-Account des Kunden, hinterlegt die Cloud-Tokens als GitHub Actions Secrets in den neu erzeugten Repositories, generiert das personalisierte PDF-Handbuch und sendet einen Callback an den Server: „Build fertig“. Der Bestellstatus wechselt während dieses Prozesses durch: „Daten erhalten“ → „Build läuft“ → „Abgeschlossen“ (bzw. „Build fehlgeschlagen“ bei Problemen).
- Nach erfolgreichem Build erhält der Kunde eine E-Mail mit einer Übersicht aller erstellten Repositories in seinem GitHub-Account oder einem token-basierten Download-Link für das ZIP (gültig 7 Tage, danach Re-Aktivierung auf Anfrage) sowie eine Rechnung als PDF-Datei.
- Die Cloud-Tokens werden nach Build-Verwendung sofort verworfen, GitHub Personal Access Token nach Repository-Erstellung ebenfalls. Es bleibt nur die Konfiguration, keine Zugangsdaten.
(3) Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Bestellung des Kunden durch eine Annahmeerklärung oder durch die Lieferung der bestellten Artikel annimmt.
§ 4 Lieferung und Verfügbarkeit
(1) Die Lieferung des Produktes erfolgt entweder als Direkt-Push in den GitHub-Account des Kunden oder als ZIP-Download.
(2) Die Lieferzeit beträgt 1 bis 2 Stunden nach Bestellung.
(3) Ist zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Lieferung möglich, so teilt der Anbieter dem Kunden dies in der Auftragsbestätigung unverzüglich mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht der Anbieter von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
(4) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit.
(5) Der Verkauf ist geografisch auf Deutschland, Österreich und alle EU-Länder beschränkt. Ein Verkauf in die Schweiz oder andere Drittländer erfolgt nicht.
§ 5 Preise und Steuern
(1) Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Für Kunden aus Deutschland fällt eine Mehrwertsteuer von 19 % an. Bei EU-Kunden mit gültiger USt-IdNr. erfolgt die Abrechnung im Reverse-Charge-Verfahren.
(3) Cloud-Kosten, die nach der Lieferung beim Kunden anfallen, sind vom Kunden zu tragen.
§ 6 Zahlungsmodalitäten
(1) Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Kredit- oder Debitkarte über den Zahlungsdienstleister Stripe. Andere Zahlungsarten werden nicht akzeptiert.
(2) Die Zahlung ist unmittelbar nach der Konfiguration des Produkts und dem Übergang vom Warenkorb zum Checkout fällig.
(3) Erst nach erfolgreicher Zahlung werden die restlichen Informationen des Kunden über das Auftragsdaten-Formular (Execution Form) erfasst. Der Build-Prozess und die Auslieferung des Produktes erfolgen erst nach vollständigem Zahlungseingang.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Bestellung zu stornieren, falls die Zahlung nicht erfolgreich abgeschlossen wird. In einem solchen Fall wird der Kunde entsprechend informiert.
(5) Bei Zahlungsverzug des Kunden hat er dem Anbieter für das Jahr Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.
(6) Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Anbieter nicht aus.
§ 7 Eigentumsvorbehalt
Das Eigentum am gelieferten Produkt bleibt bis zur vollständigen Bezahlung beim Anbieter.
§ 8 Nutzungsrecht
(1) Der Kunde erwirbt am gelieferten Produkt ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht, die angebotenen Quellcodedateien zum Zweck der Erstinbetriebnahme und laufenden Weiterentwicklung der eigenen Cloud-Infrastruktur zu verwenden.
(2) Der Kunde ist berechtigt, die erworbenen Quellcodedateien zu modifizieren, zu erweitern und anzupassen, um die eigene kommerzielle Software darauf zu betreiben. Eine Nutzung der Quellcodedateien innerhalb eines (1) eigenen Projektes ist ausdrücklich gestattet und entspricht dem Vertragszweck.
(3) Die Nutzung der Quellcodedateien für mehr als ein (1) Projekt erfordert den Erwerb einer zusätzlichen Lizenz für jedes weitere Projekt. Ein Projekt im Sinne dieser AGB bezeichnet einen eigenständigen Anwendungsverbund, bestehend aus einem oder mehreren Backend-Services, ggf. Frontend und Datenbank unter einem gemeinsamen App-Namen, mit eigenständiger Cloud-Umgebung. Die Bereitstellung desselben Projekts in mehreren Stages (z. B. Development, Staging, Production) gilt als Bestandteil eines (1) Projekts.
(4) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Quellcodedateien zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, in andere Netzwerke entgeltlich oder unentgeltlich einzustellen, sie nachzuahmen, weiterzuverkaufen oder für andere kommerzielle Zwecke zu nutzen, die über den Vertragszweck hinausgehen. Insbesondere ist der Weiterverkauf des Bausatzes als solcher, die öffentliche Zurverfügungstellung des gelieferten Code-Pakets gegenüber Dritten, die Vervielfältigung des Bausatzes für Dritte außerhalb der eigenen Unternehmensstruktur und die Nachahmung als konkurrierendes Produkt ausgeschlossen.
(5) Die Einräumung der Nutzungsrechte an den Quellcodedateien erfolgt unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises.
§ 9 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, gültige und aktuelle Cloud-Tokens bereitzustellen. Dies umfasst insbesondere GCP-Bootstrap-Tokens, die nur für einen begrenzten Zeitraum von etwa 60 Minuten gültig sind. Sollte ein GCP-Bootstrap-Token ablaufen, bevor der Build-Prozess gestartet oder abgeschlossen ist, ist der Kunde zur erneuten Bereitstellung eines gültigen Tokens verpflichtet. Dies gilt auch für andere erforderliche Tokens, wie beispielsweise AWS Access Keys und GitHub Personal Access Tokens.
(2) Der Kunde ist für die Deaktivierung von AWS Access Keys nach dem erfolgreichen Abschluss des Build-Prozesses verantwortlich. Da AWS Access Keys langlebig sind, wird empfohlen, diese nach der Nutzung zu deaktivieren, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.
(3) Der Kunde übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und Aktualität der technischen Daten im Auftragsdaten-Formular. Dies umfasst unter anderem den App-Namen, GitHub Repo Owner, GitHub Personal Access Token, Backend-Service-Namen, sowie optionale Angaben wie GCP Project-ID, Project-Number, Region, Bootstrap-Token, AWS Account-ID, Region und eigene Domain (Hostname).
(4) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Lizenz-Compliance der im generierten Code enthaltenen Open-Source-Bibliotheken, wie beispielsweise Spring Boot, Angular, PostgreSQL und andere. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für etwaige Lizenzverstöße.
(5) Der Kunde wird nach der Lieferung der Repositories und Cloud-Ressourcen in seinem Account der Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Dies umfasst die Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorschriften und die Sicherstellung der Datensicherheit.
(6) Cloud-Kosten, die nach der Lieferung der Repositories und Cloud-Ressourcen beim Kunden anfallen, liegen im alleinigen Verantwortungsbereich des Kunden. Der Anbieter ist von jeglicher Haftung für diese Kosten freigestellt.
(7) Der token-basierte Download-Link für das ZIP ist für einen Zeitraum von 7 Tagen gültig. Sollte der Kunde innerhalb dieser Frist den Download nicht durchführen, kann der Link auf Anfrage reaktiviert werden.
(8) Der Kunde ist verpflichtet, im Checkout-Prozess entweder eine gültige USt-IdNr. oder eine Kleinunternehmer-Bestätigung anzugeben. Die USt-IdNr. wird live über das VIES-System validiert.
(9) Der Kunde muss sicherstellen, dass alle im Checkout-Prozess angegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Dies umfasst insbesondere die Angaben zu Firma, Vor- und Nachname, Anschrift, Land, E-Mail und Telefon.
(10) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich über Änderungen seiner Kontaktdaten, insbesondere der E-Mail-Adresse, zu informieren, um eine reibungslose Kommunikation und den Zugang zu den erworbenen Dienstleistungen sicherzustellen.
§ 10 Gewährleistung und Garantie
(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften.
(2) Die Gewährleistungsfrist wird auf 12 Monate ab Lieferung des Produktes begrenzt.
(3) Der Kunde ist dazu verpflichtet, das gekaufte digitale Produkt zu untersuchen und dem Anbieter offensichtliche Mängel unverzüglich anzuzeigen. Das gilt auch für später festgestellte verdeckte Mängel.
(4) Eine zusätzliche Garantie besteht bei den vom Anbieter gelieferten Produkten nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem jeweiligen Artikel abgegeben wurde.
(5) Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass der automatisierte Build-Prozess fehlschlagen kann, beispielsweise aufgrund von ungültigen oder abgelaufenen Tokens oder aufgrund von Ausfällen bei Drittanbietern wie GitHub. In solchen Fällen hat der Kunde ein 30-tägiges Reparaturrecht durch den Anbieter. Sollte der Build innerhalb dieses Zeitraums nicht reparierbar sein, steht dem Kunden eine Erstattung zu.
§ 11 Haftung
(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschränkungen der Absätze (1) und (2) gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(4) Die sich aus den Absätzen (1) und (2) ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
(5) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Bereitstellung oder Nutzung ungültiger oder abgelaufener Cloud-Tokens entstehen. Der Kunde ist für die Aktualität und Gültigkeit der bereitgestellten Tokens verantwortlich. Dies umfasst insbesondere GCP-Bootstrap-Tokens, AWS Access Keys und GitHub Personal Access Tokens.
(6) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die Nichtdeaktivierung von AWS Access Keys nach dem Build-Prozess entstehen.
(7) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Build-Fehler, die durch ungültige oder abgelaufene Tokens, GitHub-Ausfälle oder andere technische Probleme verursacht werden.
(8) Der Anbieter haftet nicht für Cloud-Kosten, die nach der Lieferung der Repositories und Cloud-Ressourcen beim Kunden anfallen. Diese Kosten liegen im alleinigen Verantwortungsbereich des Kunden.
(9) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Lizenzverstöße, die durch die Nutzung der im generierten Code enthaltenen Open-Source-Bibliotheken entstehen. Der Kunde ist verantwortlich für die Einhaltung der entsprechenden Lizenzbedingungen.
(10) Der Anbieter haftet nicht für die Einhaltung der DSGVO-Vorschriften im Zusammenhang mit den vom Kunden bereitgestellten und genutzten Cloud-Ressourcen und Repositories. Der Kunde wird nach der Lieferung der Ressourcen der Verantwortliche im Sinne der DSGVO.
(11) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Nutzung des token-basierten Download-Links entstehen, insbesondere wenn der Download-Link nach Ablauf der 7-tägigen Gültigkeitsdauer nicht rechtzeitig genutzt wird.
(12) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch falsche oder unvollständige Angaben des Kunden im Checkout-Prozess entstehen, insbesondere hinsichtlich der USt-IdNr. oder der Kleinunternehmer-Bestätigung.
(13) Die Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche des Kunden beträgt ein Jahr, beginnend mit der Kenntnis des Schadens und der Person des Schädigers, es sei denn, es handelt sich um Ansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder um Ansprüche aufgrund vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen. In diesen Fällen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 12 Datenschutz
Detaillierte Informationen zum Datenschutz, insbesondere zum Umfang der Verarbeitung der Kundendaten und zu den gesetzlichen Rechten, finden die Kunden in der Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 13 Urheberrechte
Der Anbieter hat an allen Bildern, Filmen und Texten, die im Online-Shop veröffentlicht werden, Urheberrechte. Eine Verwendung der Bilder, Filme und Texte ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
§ 14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Änderungen der AGB sowie Nebenabreden bedürfen der Textform.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(3) Ausschließlicher Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(4) Sollten Teile dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird die Wirksamkeit im Übrigen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, in diesem Falle die unwirksame Vereinbarung durch eine solche zu ersetzen, die dem Vertragszweck weitgehend entspricht und wirksam ist.
(5) Die deutsche Fassung dieser AGB ist verbindlich. Übersetzungen in andere Sprachen dienen nur der Information.
Stand: 11.05.2026